Spektrum Selbsthilfe
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Thema Organisation
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Die vierte Folge unseres Podcasts Spektrum Selbsthilfe, heute mit Debby und Chris zum Thema Organisation.

Veröffentlichung
30.08.2026

Schnitt
Chris

Verlinkung wie erwähnt zur Bedürfnispyramide:
https://de.wikipedia.org/wiki/Datei:Erweiterte_Bed%C3%BCrfnishierarchie_%281970%29_nach_Maslow.png

Links:
https://www.spektrum-stoerung.de
https://www.adhs-hb.de

Transkribierter Podcast:
Chris: [00:00:01] Hallo und willkommen zum Spektrum-Selbsthilfe-Podcast von spektrum-stürmen.de. Wir wollen hier, ausgelöst vom Orgakurs, den es bei uns auch gibt, ein paar Organisationstipps rausgeben, weil das ein absoluter Dauerbrenner unter ADHS dann ist. Und die Fragen heute werden von Debbie gestellt.
Debby: [00:00:26] Hallo. Hi, Chris. Heute wollen wir über Organisation sprechen. Vielleicht kennt das jeder, wenn wir tausend To-Do-Listen haben und es gibt ganz viele Aufgaben und man weiß einfach nicht, wo man anfangen soll und ist einfach überfordert. Vielleicht kannst du uns heute ein paar Tipps geben, denn die klassischen Tipps wie kauf dir doch einen Kalender haben wir alle schon ausprobiert und das hat einfach nicht geholfen. (.)
Chris: [00:00:53] Was mir wirklich geholfen hat, ist, den zu digitalisieren. Und wir werden auch im Orgakurs immer mehr ins Digitale gehen, weil es den Vorteil hat, dass digitale Kalender uns erinnern können. Also ich habe dann zum Beispiel mir als Routine angewöhnt, morgens auf den Kalender zu gucken und alle Prio-1-Termine, da kommen wir gleich nochmal darauf zurück, in den Kalender einzutragen. Es gibt auch Kalender, die zusammen mit einer Aufgabenliste arbeiten. Und ich möchte einfach mal für alle hier in die Bresche springen und sagen, wer ADHS hat, hat ein großes Thema Organisation als Leck sozusagen. Also es ist ein Dauerbrenner bei uns allen. Wie kann ich richtig priorisieren? Wie kriege ich die exekutive Dysfunktion, also nicht anfangen zu können, in den Griff? Wie bekomme ich das hin, das eben nicht mehr zu prokrastinieren? Und da bieten wir einen sehr intensiven Kurs an. Der nennt sich auch Organisation und Prokrastination bei uns und ist mit Absicht auch recht lang, könnte man glatt mehrere Teile davon machen. Wir streichen jetzt immer mehr den analogen Teil, also auf Karten. [00:01:56] Natürlich kann ich mir Karten irgendwie zurechtlegen und draufschreiben. Der durchschnittliche ADHS hat irgendwann 300 Karten vor sich zu liegen und ist völlig überfordert, in welcher Reihenfolge das jetzt abzuarbeiten ist. Also es bringt einem auch unbedingt etwas. Deswegen haben wir diesen Kurs gemacht und deswegen gibt es dieses Interview.
Debby: [00:02:12] Das Problem habe ich auch, wenn ich ganz viele Aufgaben habe und ich habe das Gefühl, das wächst mir alles über den Kopf, weil ich eben nicht weiß, womit ich anfangen soll und was eigentlich gerade wichtig ist oder unwichtig ist. Was kann ich dann tun? (.)
Chris: [00:02:29] Nehmen wir mal an, ich habe meine Aufgabenliste irgendwie vor mir. Dann sollte ich mich auf die wichtigen Aufgaben beschränken. Und jetzt ist immer die Frage, was ist denn wichtig? Wenn ich jetzt diese Bedürfnispyramide, kann man ja googeln, und wir versuchen sie auch mal zu verlinken, wenn ich die Bedürfnispyramide sehe, dann ist da die unterste Ebene, kurz gefasst, das, was Geld erfordert. Das heißt, ich brauche einen Wohnraum für mich, ich brauche dort Wärme, Licht, ich muss Essen und Trinken haben. Also kurzfassend alles, wo es ums Geld geht, das ist meine Existenz. An der kann ich ja leider nichts ändern. Wir können das System mögen oder nicht. Wir müssen unsere Miete bezahlen. Das heißt, alles, was Geld ist, ist für mich schon mal Priorität eins, um erstmal die existenziellen Dinge, die mir ermöglichen, auch heute und morgen noch ruhig zu schlafen, zu haben. Und das ist vielleicht auch etwas für die Priorisierung. Also überall, wo es ums Geld geht, überall, wo Formulare dafür auszufüllen sind, wo irgendwas an- und abzumelden ist. [00:03:29] Wir leben ja in Deutschland mit dem Land mit dreilagigen Klopapier, weil wir eben für jeden Scheiß zwei Durchschläge brauchen. Und das merkt man an diesen Stellen auch. Es ist wirklich sehr, sehr viel Wasserkopf, was uns der Staat hier präsentiert in Form von Papier.
Debby: [00:03:46] Quasi alles, was ätzend ist, zuerst? (.)
Chris: [00:03:49] Naja, zumindest das, was ätzend ist und Geld bringt. Also wenn ich jetzt sage, was ist denn noch so ätzend und hat aber drei Monate Frist, dann kann ich sagen, okay, das kann ich auch nächste Woche noch machen. Aber speziell alles, was meine Frist zum Beispiel hat, macht auch total Sinn, nicht bis zum Ende der Frist zu warten, sondern eben möglichst zügig das Ganze zu machen, um sich da nicht unter Druck zu setzen. Also ein Beispiel ist die Steuererklärung, wenn man die abgeben muss. Mache ich die in der letzten Woche oder ähnlich, dann überscheidet sich das noch, vergesse ich es dann, was uns ja leider auch sehr häufig passiert, wird es wirklich schwierig.
Debby: [00:04:20] Da neigen wir ja leider alle dazu, dass wir wichtige Dinge gerne so weit nach vorne schieben, bis der Druck so hoch wird, dass man es machen muss. Und, äh, ja. (.)
Chris: [00:04:32] Ja, das ist dieses Prinzip, die Motivation steigt mit rein, mit sinkender Restzeiten.
Debby: [00:04:37] Ich würde nochmal auf die klassischen To-Do-Listen zurückkommen. Also, wie würdest du denn eine gute To-Do-Liste gestalten? (.)
Chris: [00:04:45] Erster Punkt wäre, dass da möglichst wenig Punkte drauf kommen, nämlich wirklich nur die akuten. Und wenn ich nicht weiß, was ist für mich akut oder was ist Geld, was ist kein Geld oder wie soll ich sortieren, denn wir sind extrem stark darin, uns gegenseitig Tipps zu geben. Also, für andere können ADHS da super sein, nur für sich selber etwas schwierig. Insofern liegt ja eigentlich die Lösung auf der Hand. Man geht bei uns in die Selbsthilfegruppe und sucht sich zum Beispiel in Online-Gruppen für die Organisation einen Body-Doubling-Partner. Das heißt, mit denen wir dann entsprechend einfach über Kreuz uns die Themen, die uns beschäftigen, austauschen können, um das gegebenenfalls zu priorisieren. Das wäre gut. Das Zweite ist, dass ich mich auf die wichtigsten fünf oder zehn Punkte konzentriere und nicht eine Liste mit hundert und mehr Punkten aufmache.
Debby: [00:05:31] Die Erfahrung habe ich auch gemacht, dass es manchmal total hilfreich sein kann, wenn auch ein anderer Mensch oder auch ein Programm, ich kenne auch solche Spiele, einem vorgeben, was man als nächstes tun soll. Sprich, wir machen jetzt erst die Briefe fertig und dann machen wir, räumen wir die Klamotten auf, die da hinten in der Ecke liegen. Das kann total hilfreich sein, wenn wir zumindest den Part der Handlungsplanung abgeben können.
Chris: [00:05:56] Also gerade bei To-Do-Listen, wie gesagt, möglichst kurze Listen, knackig, die wichtigsten Punkte und sich wirklich nur auf diese konzentrieren. Da können wir dann auch Dinge bei helfen. Also zum Beispiel ist ja immer die nächste Frage, wie kriege ich es denn hin, überhaupt anzufangen? Also diese, es nennt sich ja exekutive Dysfunktion, das heißt, man schiebt auf, man prokrastiniert bis zum Gehtnichtmehr und das ist wörtlich gemeint, wirklich bis zum Gehtnichtmehr, also bis es irgendwie explodiert oder man wirklich Probleme dann kriegt. Und ich habe da eine Antwort, die ist vielleicht so ein bisschen, wie soll ich das jetzt sagen? Natürlich habe ich keinen Schlüssel, den ich rausgeben kann und dann funktioniert es so nach dem Motto. Aber was mir wirklich die Augen geöffnet hat, ist, ich gehe ja in Selbsthilfegruppen, weil ich weiß, ich habe einen Leidensdruck. Dieser Leidensdruck entsteht, weil ich eine Erklärung bekommen habe, nämlich ADHS. So, und nun ist die Frage, wie, wie sehr kann ich ADHS annehmen? Wenn ich sage, okay, das ist ein Teil von mir, ich kann nichts mehr dagegen tun, dann muss ich damit leben. Ob ich will oder nicht, das ist wie jemanden, der eine Hand verloren hat oder sowas, man kann es halt nicht mehr ändern. [00:06:57] Man hat ADHS zur Geburt geschenkt bekommen und nun mach was draus, so nach dem Motto. Wenn ich jedenfalls dann davon ausgehe, dass ich in einen Orgakurs gehe, um etwas ändern zu wollen, weil ich merke, dass ich einen erhöhten Leidensdruck habe, wenn ich merke, das betrifft so viele andere Leute auch, die genau oder ähnliche Probleme haben damit, dann habe ich zwei Möglichkeiten. Entweder ich sage mir, ich möchte etwas ändern, weil ich merke, ich habe lang genug gelitten. Also zum Beispiel, wenn ich jetzt ein Jahr gebraucht habe, ist ein Beispiel von mir selber, um irgendwas fürs Finanzamt fertig zu machen und das dann erst mache, nachdem schon fast eine Androhung hoch 10 kommt, dann ist es sehr, sehr spät. Und es hat ja sehr viel Stress auch in dem Moment erzeugt und wir haben wenig Energie. Also ich mache Dinge, die mir quasi per se zu viel Energie kosten. Oder ich ändere wirklich etwas daran, einfach weil ich mich liebhaben will, weil ich mich annehmen möchte, wie ich bin. Und dazu gehört eben dann auch in der Organisation, wirklich ohne weiter nachzudenken, ohne mit mir selbst zu diskutieren, [00:07:59] denn darin sind wir absolute Großmeister, (.) zu sagen, okay, ich fange jetzt an, einfach weil ich etwas ändern will. Wenn ich aber diesen entscheidenden Schritt nicht machen kann, wenn ich also nicht sagen kann, ich mache jetzt etwas, sei es vielleicht auch so ein bisschen kleinteiliger, dass ich sage, hey, ich mache jetzt erst mal nur drei Teile des Geschirrspüle ich ab oder ich mache jetzt etwas erst mal nur fünf Minuten und fange an, ja, so um erst mal anzustarten sozusagen. Wenn ich nur nicht einmal das mehr hinbekomme und das soll keine Wertung von mir sein, (.) dann bleibt eigentlich nur die Therapie. Also das hier ist alles autodidaktisch gemeint, ich bringe mir Dinge selber bei und dazu gehört der Wille, etwas ändern zu wollen, wie wenn ich zum Beispiel auch mit dem Rauchen aufhören will. Es kann mir hundertmal erklärt werden, Nikotin und Kondensat ist für die Lunge nicht unbedingt das, was es priorisiert braucht. Es ist bezahlter Suizid auf Raten und was man nicht alles für schlaue Sprüche gehört hat, das bringt gar nichts, solange ich selbst nicht davon überzeugt bin. In dem Moment, wo ich also überzeugt bin, irgendetwas machen zu wollen und zu sagen, hey, ich will meine Organisation in den Griff bekommen, [00:09:01] dann fange ich vielleicht auch an, zumindest mir selbst wirklich ernsthaft und in Liebe fünf Minuten Zeit zu geben, um mal irgendetwas anzugehen und zu ändern.
Debby: [00:09:09] Das klingt alles schön und gut, aber ich hatte zumindest häufig die Erfahrung gemacht und kenne das auch von einigen aus der Herde, dass man etwas anfängt und das klappt auch echt gut. Zum Beispiel habe ich es mal mit einer App probiert, meine Organisation besser hinzubekommen und genauso wie in der Schulzeit, die Hefte regelmäßig zu führen. Und wenn das dann aber einmal einreißt, so nach vier bis sechs Wochen reißt das dann erstmal ein, dann ist man total beschämt und enttäuscht von sich selber und dann will man alles in die Ecke pfeffern und gibt das dann erstmal auf, weil es ist ja eingerissen, man hat quasi versagt. Und wie schafft man es dann wieder anzufangen? Weil prinzipiell war das ja an sich ein hilfreiches Tool.
Chris: [00:09:53] Ich glaube, der erste Trick ist erstmal, dass man sich selber verzeiht. Man weiß ja, dass man ein Problem hat und dass Organisation und eben auch die Konzentration ein echtes Problem ist. Dazu ist der Selbstwert oftmals sehr stark gesunken. Also ich muss mich erstmal wieder selbst lieb haben. Und anstatt mich zu schämen, dass das nicht funktioniert, muss ich einfach, weil es für jede Person auch irgendwie unterschiedlich ist, jedes Gehirn ist ja auch unterschiedlich, auch jedes Präparat wirkt ja irgendwie unterschiedlich bei den verschiedenen Probanden, muss ich etwas finden, was für mich passt. Also sozusagen, ich kann in die Gruppen kommen. Das ist auch, was unsere Online-Gruppen so stark macht, dass ich dort sehr viele Impressionen von anderen Menschen bekomme, wie die es hinbekommen haben. Sei es durch Apps, sei es durch irgendwelche Listen, sei es durch gegenseitige Spiegelung sozusagen oder Freund, Freundin, WG-Partner, egal, sich zusammen hinsetzen und irgendwie an die Arbeit machen. Das wäre Body-Dumbling-Offline sozusagen. Das sind alles Möglichkeiten. Ich suche mir einfach diese Punkte raus, die für mich funktionieren. [00:10:53] Ich sollte aber aufhören, auf mich selbst sauer zu sein. Denn, wenn ich, hatten wir ja am Anfang schon gesagt, wenn ich ein Jahr brauche, um einen Brief zu beantworten und ich schaffe jetzt mal eine Woche nichts, nachdem ich etwas geändert habe, dann ist diese eine Woche irrelevant, falls ich in der zweiten Woche etwas hinbekomme. Denn ein oder zwei Wochen, die ich nichts mache, sind ja schon mal deutlich weniger als ein Jahr, in dem ich prokrastiniert habe. Oder etwas anders gesagt, wenn ich ein System durch die Orga-Gruppen oder egal woher bekomme, was für mich funktioniert, ich schaffe es damit, (.) zuverlässig jede Woche, sagen wir mal, drei oder vier Aufgaben abzuhaken. Dann kann ich auf der einen Seite der Meinung sein, oh mein Gott, drei oder vier Aufgaben pro Woche, ich bin ein absoluter Loser, ich bin ein Nichts, ich schaffe ja so gut wie gar nichts. Ich kann aber auch sagen, hey, das sind endlich drei oder vier Aufgaben mehr, als ich im Durchschnitt die letzten fünf Jahre jede Woche geschafft habe. Und es beginnt halt, es ist wieder ein Prozess, es beginnt halt langsam, [00:11:54] und mit jeder Wiederholung, die ich dadurch habe, das heißt, wenn ich merke, hey, ich habe jetzt Dinge geschafft, mein Gott, cool, diese Liste, die ich habe, wird tatsächlich ein Stückchen kürzer inzwischen, und auch große Aufgaben gehen davon weg, dann bestätigt mich das ja auch entsprechend, dass es funktioniert. Und da sind wir vielleicht bei der nächsten selbstverhohene Pieplung, anders darf ich es ja hier nicht sagen im Podcast, also selbstverpuppen und so, (.) ist, dass ich eben nicht, wenn ich morgens die größte Energie habe oder die höchste Energie habe, wir haben ja ein Energieproblem, das heißt, ich muss mir überlegen, wofür nutze ich meine Energie jeden Tag, dass ich eben mit dem härtesten, übelsten, ekelhaftesten Aufgaben anfange, die ich überhaupt auf meiner Liste habe. Denn wenn ich die weg habe, dann wird der Dopamin-Junkie in mir jubeln und voll Freude jauchzen. Dann sind die größten Klopper weg und dann lege ich vielleicht noch eine kleine Aufgabe nach. Das kann ich machen an Tagen, wo es mir wirklich gut geht. Wenn ich Tage habe, wo es mir echt bescheiden geht, da könnte ich dann durchaus auch sagen, [00:12:55] hey, jetzt nehme ich mit Absicht eine kleine Aufgabe, so fünf Minuten irgendwas, und sage, hey, ich habe zumindest irgendwas gemacht. Denn wenn ich jeden Tag im Durchschnitt eine Aufgabe wegbekomme, wird diese Liste kürzer, egal, wie lang sie ist. Und mir ist völlig klar, dass bei fast allen Personen da mehr als zehn Punkte draufstehen werden.
Debby: [00:13:12] Ich glaube, wir müssen uns alle von dem Ideal trennen, dass wir irgendwann mal so organisiert sind, wie quasi der Rest der Welt, weil wir einfach ADHS haben. Woran erkenne ich denn jetzt, dass ich ein Organisationssystem habe, was funktioniert? Weil wir haben solche Skills, wie wir legen alles auf dieselbe Stelle oder so, oder irgendwelche To-Do-Listen, aber es ist ja trotzdem immer wieder regelmäßig, dass wir in der Hinsicht Probleme haben.
Chris: [00:13:42] Wir müssen uns klar machen, dass wir ein System brauchen, das für uns selbst funktioniert. Und ich werde relativ schnell rauskriegen, wenn das System für mich funktioniert. Ich gebe mal ein, zwei Beispiele. Wenn ich bei mir in der Wohnung bin, lasse ich den Schlüssel stecken und schließe einmal herum. Der Schlüssel bleibt stecken. Das heißt, A, ich weiß immer, wo der Schlüssel ist. B, ich weiß aber, ich komme ohne diesen Schlüssel zu berühren, nicht aus der Wohnung raus. Dadurch habe ich diesen Schlüssel, zumindest in meiner Wohnung, noch nie verloren. Das ist schon mal gut. Oder was ich auch machen kann, sind Dinge, um mir Energie zu sparen. Also, wenn ich einfach das Ganze annehmen kann, wenn ich sage, ja, ich bin betroffen und ich habe hier ein Problem, dann darf ich mich als ADHSler nicht mit neurotypischen Personen messen. Ich darf mich auch nicht mit anderen ADHSlern oder ASSlern messen. Jeder ist völlig individuell. Jeder kann das machen, wie er oder sie möchte. Und es wird keine Pauschallösung in irgendeiner Form geben. Das heißt, ein weiterer Skill wäre, dass ich zum Beispiel auch einen kleinen Zettel geschrieben habe. Die kleben dann überall in der Wohnung herum. [00:14:42] So etwas wie, wenn es dazu Heizung aus zum Beispiel steht, wenn ich die Wohnung verlassen möchte. Oder wenn ich in die Wohnung reinkomme, dass ich bestimmte elektrische Gegenstände erstmal anmache. Sei es das Licht. Also bei mir ist es zum Beispiel ein Moni-Show, den ich anmachen würde. Einfach, weil ich dort meine Aufgabenliste drauf habe. Ich habe mir antrainiert, morgens, wenn ich aufstehe, in einer Routine meine Aufgabenliste anzugucken. Das ist letztendlich ein Kalender. Und in diesem Kalender trage ich alle wirklich wichtigen Priorität-1-Aufgaben auch ein. Sodass ich weiß, ich muss den machen. Der Vorteil von so einem digitalen Kalender ist, dass ich zum Beispiel, wenn ich die Aufgabe Steuererklärung nur als doofes Beispiel habe und ich schaffe sie nicht, obwohl sie ja für Montag geplant war, ich schaffe sie nicht. Dann kann ich digital das Ding einfach nehmen und per Drag & Drop auf den Dienstag verfrachten. Ich kann sie also einfach verschieben oder auch um eine Woche verschieben. Und das muss ja erlaubt sein. Das ist quasi eine Form von Selbstliebe, dass ich mir die Zeit verschaffe, die ich brauche. Schwierig wird es nur dann, wenn ich halt alles verschiebe und zu nichts mehr komme. [00:15:43] Und das ist jetzt genau die Frage. Ich kann Aufgaben, wenn ich zum Beispiel merke, es lief jetzt vier oder sechs Wochen gut und dann funktioniert ein System nicht mehr, dann kann ich die Aufgaben auch kleiner machen und kann sagen, ich hole mir erst mal das Dopamin viel früher. Ich sage also nicht Wohnung aufräumen, sondern ich sage, Wäsche vom Boden aufheben, nur den Tisch freiräumen, nur erst mal die Küche machen. Die Küche ist dann halt auch nicht die ganze Küche, sondern das sind auch wieder kleine Teile wie (.) Flülmaschine ausräumen, Geschirr abwaschen, Flächen reinigen, so etwas in der Richtung. Oder eben auch einkaufen gehen, ist ja auch ein wichtiger Prozess und der ist ja tatsächlich elementar, der muss ich also vorziehen. Wenn ich kein Essen habe, habe ich keine Energie. Oh, ich habe ja eher ein Energieproblem. Also das ist etwas, was super wichtig wäre.
Debby: [00:16:27] Einigen wird es bestimmt helfen, wenn man dann vielleicht ein Spiel draus macht. Zum Beispiel jedes Mal, wenn man in der Küche ist, zehn Teile abspülen und häufig hatte ich dann die Erfahrung, dass wenn ich erst mal zehn Teile abgespült habe, es auf einmal doch irgendwie nicht mehr viel war, was übrig war und dann schafft man den Rest ja doch noch.
Chris: [00:16:44] Was wir halt sagen, wir wollen jetzt erst mal nur kleinteilig anfangen. Also ich habe eigentlich gar keine Lust. Ich weiß, ich komme sehr einfach in die Prokrastination rein. Ich will aber was ändern. Also überzeuge ich mich selbst davon, dass es jetzt das Beste ist, wenn ich zumindest mal zwei Teile, drei Teile abwasche. Sondern wenn ich drei Teile gemacht habe, sehe ich, da liegen vielleicht noch zwei weitere Teile, die mache ich dann auch noch eben fix fertig. Das ist ja am Ende gar nicht so viel. Es wird ja eigentlich immer nur dann schwierig, wenn ich über Tage gar nichts mache. Dann plagt einen das Gewissen und das wird so eine Abwärtsspirale mit dem Selbstwert. Wenn man das einmal durchschaut hat, ich bin gegen Gewissen zwang sich selbst gegenüber. Es ist bescheuert zu sagen, hey, ich zwinge mich zu bestimmten Sachen. (.) Aber was wirklich hilft, ist aufzuhören, mit sich selbst zu diskutieren. In dem Moment, wo ich sage, ich kann das jetzt nicht machen, weil und andere Sachen machen mir ja viel mehr Spaß, warum sollte ich die nicht machen? Sind das Gedanken, die eigentlich die Prokrastination erzeugen? Stattdessen könnte ich einfach sagen, ich fange jetzt an, drei Teile zu machen, ohne weitere Diskussion. [00:17:44] Und dann gucke ich mal, wie es mir danach geht. Und ich weiß, drei Teile, das ist eine Minute.
Debby: [00:17:49] Das ist auf jeden Fall ein super Ansatz, um anzufangen. (.) Und da wollte ich von dir nochmal wissen, (.) inwieweit kann denn die Herde uns nochmal da helfen? Ich habe vorhin auch schon vom Body-Doubling von dir gehört. Vielleicht kannst du dazu nochmal was sagen.
Chris: [00:18:04] Komme ich sofort drauf zurück. Also wichtig wäre hier der Tipp, eben nicht auf die Motivation zu warten. Das war das, was ich auch gerade noch sagte. Ich muss quasi mir diese Motivation selber machen. Und ich muss sagen, ich will jetzt anfangen, weil wenn ich fertig bin, weiß ich, das wird mir auch extrem helfen. Und wenn ich das alleine, jetzt kommt die Überleitung, das nicht hinbekomme und sage, oh Mann, ich bin hier in der Schleife und ich komme nicht vorwärts, dann wäre es halt sinnvoll, zum Beispiel bei uns in die Startergruppe zu kommen. Da kann man sich über adhs-bremen.de registrieren unter Kontakt und eine Startergruppe wählen. Nach Durchlauf der Startergruppe kann man entsprechend dann die Orga-Gruppe auch buchen. Und dann habe ich andere Leute, die genau das gleiche Problem haben, die sich mit mir online treffen. Also wir haben BigBlueButton bei uns im Einsatz. Das ist praktisch, ähm, ja, ein System, um sich online zu treffen als Videokonferenz mit deutschem Datenschutz auf deutschen Silvern. Und wir achten auch sehr darauf, dass keine Daten nach außen verkauft oder getragen werden. (..) Dann habe ich die Möglichkeit, praktisch, dass ich dort mit geschlossenem Mikrofon, [00:19:05] aber auf einer Kamera anderen Leuten bei der Arbeit zusehe, die aus der Gruppe sind. Die räumen ihren Keller auf, die putzen ihre Küche, die legen vielleicht ihre Klamotten zusammen oder kümmern sich um ihren Papierkram. Und das motiviert schon sehr stark, wenn ich sage, hey, die kriegen es ja auch irgendwie hin, selbst auch zumindest anzufangen. Und das heißt ja nicht, dass ich da jetzt die nächsten acht Stunden drin verbringen muss. Aber wenn ich so in kleinen Dosierungen sage, hey, heute mache ich eine Viertelstunde, morgen mache ich 20 Minuten und nach einer Woche bin ich halt dann schon ein paar Fünfergrüppchen sozusagen weiter in Minuten gerechnet, da wird vielleicht schon fast eine Stunde irgendwann daraus, da komme ich so langsam wieder in Gang. Denn ich brauche mich ja nicht zu wundern, wenn ich jetzt zwei, drei Jahre am Stagnieren bin und kriege kaum etwas vorwärts sozusagen gedrückt, dann wird das von 0 auf 100 nicht klappen. Also man muss einfach auch wirklich ehrlich zu sich selber sein. (.)
Debby: [00:19:55] Das klingt ja fast wie der Gruppenzwang in der Uni-Bibliothek, wo dann alle sitzen und arbeiten und man sich dann denkt, okay, (.) na gut, dann arbeite ich halt auch mit. Wir können ja auch in der Herde, sprich in der App, uns gegenseitig motivieren, indem man zum Beispiel sagt, hey, ich räume heute meinen Keller auf und ich mache ein Vorher- und ein Nachher-Foto.
Chris: [00:20:17] Ja, das ist eine super Idee. Also das heißt, gerade bei uns in den Online-Gruppen werden sehr viele Vorher-Nachher-Bilder gestellt und wird oftmals diskutiert. Wir haben ja auch andere sehr schöne Gruppen dafür, wenn wir merken, wir haben zum Beispiel auch Hobbys, die wir angefangen und relativ schnell wieder abgebrochen haben, die kann man auch dann super tauschen. Auch für sowas haben wir Gruppen wie Suche, biete, tausche. Wir sind aber jetzt hier eben bei der Organisation und da wäre es halt wirklich, wirklich wichtig, dass man sich selber quasi ein System erschafft, sei es durch Aufschreiben in eine Liste oder am besten eben in einem digitalen Kalender, wo ich es eintrage, plus eben einer sauberen Priorisierung, zum Beispiel anhand der Bedürfnispyramide. Die können wir auch gleich nochmal darunter verlinken, wie gesagt, dass ich einfach sage, ich möchte etwas ändern, ich fange kleinteilig damit an. Das heißt, ich öffne jetzt eine Datei, ich schreibe da erstmal die Adresse des Empfängers rein oder ich wasche jetzt nur drei Sachen ab oder ich kümmere mich jetzt erstmal nur um eine Fläche, die ich wische oder ich mache jetzt erstmal nur einen einzigen Topf fertig. Das sind ja schon Sachen, um überhaupt anzufangen, [00:21:17] denn der Witz daran und ich finde das wirklich irgendwie lustig, weil es kaum zu erklären ist, wenn man erstmal auch mit einer großen Aufgabe in der größten Energieform morgens quasi angefangen hat und hier mit so richtigem Brocken, dann erstens merke ich, dass ich vorankomme. Das macht ja schon Spaß. Womit wir beim Thema wären. Irgendwie macht das dann Spaß. Also eine Viertelstunde später bin ich voll im Fokus, will weitermachen und finde gar kein Ende mehr.
Debby: [00:21:40] Das stimmt. Das mit dem Fokus kenne ich auch. Da hat man aber wiederum das Problem, dass man dann sich so vertieft in eine Aufgabe, sprich, ich fange an aufzuräumen und dann merke ich, oh, die Schublade ist ja komplett voll und dann fange ich an, die Schublade zu organisieren und auf einmal ist es dunkel und das Aufräumen der Wohnung hat nur so semi geklappt. Hast du dafür nochmal einen Tipp?
Chris: [00:22:02] Also was wir sehr viel genutzt haben eine Zeit lang ist den Intervall-Timer. Den gibt es für iOS und den gibt es auch für Android. Intervall, neues Wort-Timer ist eine App, die ist kostenlos in den entsprechenden Stores und die kann ich so einstellen, dass sie zum Beispiel, wenn ich von drei Stunden Fokuszeit ausgehe, zwölf Mal alle Viertelstunde ein Signal von sich gibt. Also alle Viertelstunde zwölf Mal im Stück macht sie zum Beispiel Beep, das kann ich frei einstellen. Ich würde keine Fanfare nehmen, in Großraumbüros kommt das gar nicht so toll, wie sich das anfühlt im ersten Moment, sondern eben irgendein kurzes Signal und immer wenn dieses Signal kommt, (.) stelle ich mir die Frage, A, bin ich noch bei dem, was ich machen wollte? Wenn ich mich jetzt also abgelenkt habe, vielleicht habe ich das ja gebraucht, eben mal zehn Minuten was anderes zu machen, um entsprechend meine Energie auch wieder zu leveln sozusagen, also mich auszubalancieren, dann ist es ja völlig okay, eine Viertelstunde zu verlieren, das tun wir alle mal. Schwierig wird es, wenn es Stunden werden. Das Zweite, was ich mir in Frage stelle ist, wie geht es mir eigentlich gerade? Also habe ich noch sehr viel Energie, um weiterzumachen [00:23:03] oder sollte ich so langsam zum Ende kommen, weil mir die Energie ausläuft? Und das ist dieser schlaue Spruch dazu, die Zeit hörbar zu machen. Also ich höre immer dieses Beep und ich kriege ja auch entgegen aller Zeit, Blindheit, so ein Gefühl dann dafür, was eine Viertelstunde sein könnte. Und wenn ich diese drei Stunden hinter mir habe, kann ich natürlich den wahnsinnigen Weg gehen und kann sagen, hey, ich hänge nochmal drei Stunden ran, weil ich einfach sehr energetisch bin und auch noch die Zeit dafür habe, oder ich sage, hey, drei Stunden, ich bin sehr, sehr zufrieden mit meinem Ergebnis. Ich bin endlich ein Stückchen vorangekommen und jetzt mache ich etwas, was mindestens genauso wichtig ist wie das Arbeiten, nämlich mindestens die gleiche Zeit, am besten die doppelte Zeit entspannen. Ich habe es mir dann ja wirklich verdient, also so ein Belohnungsprinzip. Ich weiß, ich habe das eine ganze Zeit lang so gemacht, dass ich zum Beispiel morgens die E-Mails weggearbeitet habe, habe die Briefe weggearbeitet und dann war ich so gegen 14, 15 Uhr spätestens fertig. Das ist jetzt auch schon eine Weile her. Mein Leben hat sich auch deutlich geändert seitdem. Aber dann habe ich halt gesagt, okay, jetzt kann ich es mir auch erlauben, einfach mal eine Serie zu gucken, [00:24:03] auf Netflix irgendwas zu machen. Netflix nur als Beispiel, wir kriegen für diese Aussage nichts. Oder auf YouTube ein Video zu sehen, eine Doku zu sehen, das ist sehr schön. Auf jeden Fall eben auch wieder in Spannung zu kommen und eben nicht irgendwelche Gedankenschleifen weiter zu haben.
Debby: [00:24:17] Der Timer kann ja auch helfen, um dann vielleicht sich nicht zu verheddern in den kleinsten Aufgaben, die vielleicht gerade gar nicht relevant sind. Also ob jetzt die Fotos nach Themen sortiert sind, ist vielleicht nicht so wichtig, wenn ich die Wohnung aufräumen will. Also vielleicht, dass man sagt, okay, 15 Minuten kann ich mich da drin verlieren, aber dann lasse ich Schublade auch Schublade sein und widme mich dem Rest.
Chris: [00:24:41] Ja, voll gut. Wir sammeln halt Skills und ich glaube daran, das ist der größte Vorteil der Gruppe, dass man eben andere Menschen hat, die man direkt fragen kann, wenn man dazu irgendwas hat. So Skills aus der Gruppe, um einfach mal ein paar rauszuhauen, sind, ich kann mir zum Beispiel die Socken oder sämtliche Klamotten, die ich habe, könnt ihr euch selbst, überlasse ich eure Fantasie machen, ähm, habe ich von einer Marke, in einer Größe, (.) in einer Form sozusagen. Also besonders sinnvoll ist es bei Socken, denn wenn ich die jetzt, ähm, so quasi immer identisch habe, gibt es keine partnerlosen Socken mehr. Also dieses Socken-Memory entfällt und das ist natürlich schon mal etwas, das mir sehr Energie spart. oder ich kann am Abend auch meine Klamotten rauslegen für den nächsten Tag, selbst wenn sie nicht mehr perfekt passen, ist das mein Notfallplan. Also könnte ich ja immer als Notfallplan mir ein Wäsche-Set zurechtlegen, für den Fall, dass es morgens etwas knapper wird. Was ich auch als sehr, sehr schönen Tipp empfinde, ist die letzten 10 Minuten auf der Arbeit damit zu verbringen, sich das aufzuschreiben, was ich nicht geschafft habe. [00:25:42] Beispielsweise Frau oder Herrn Müller zurückzurufen. Und das Lustige in Anführungsstichen ist, wenn ich am nächsten Tag wieder auf Arbeit komme und ich sehe diesen Zettel, ist die Motivationsspanne so groß, Herrn oder Frau Müller zurückzurufen, dass ich das eigentlich relativ schnell machen werde. Erstens erledige ich die offenen Tätigkeiten, die sonst vielleicht liegen geblieben wären. Zweitens habe ich in dem Moment meine exekutive Dysfunktion überlistet. Ich habe mich quasi selbst erfolgreich ausgetrickst. Für die Profis wäre es dann noch super, wenn sie anschließend zum Beispiel die Zeiterfassung und die Dokumentation oder was auch immer ist, für den Tag noch direkt machen. Dann ist das auch direkt abgehakt und belastet nicht die Freizeit. (.)
Debby: [00:26:19] Ich glaube, das ist auch einer meiner Lieblingstipps von dir. Auch wenn ich mir regelmäßig an die Nase fassen muss, dass ich das noch nicht gut hinbekomme. Aber jedes Mal denke ich mir, eigentlich hast du recht. (.) Chris, du hast uns jetzt auf jeden Fall einige Tipps gegeben. Jetzt wollte ich noch mal fragen, inwieweit kann die Herde uns noch mal helfen und warum sollte ich zum Beispiel jetzt den Orga-Kurs besuchen? (..)
Chris: [00:26:46] Der größte Vorteil ist, dass ich merke, ich bin überhaupt nicht alleine. Es sind so viele Leute betroffen, die das gleiche Problem haben und die mussten ja auch alle Lösungen für sich finden. Das heißt, ich habe ein super Sammelsurium inzwischen, was so alles helfen kann entsprechend. Und da ist mit Sicherheit für jede Person irgendetwas bei, was prinzipiell, ich bin ganz vorsichtig, helfen kann. Denn jede Person braucht sozusagen den eigenen Weg. Und wenn dieser Weg, dieser orthodidaktische Weg nicht mehr hilft, dann bleibt so hart, das klingt eigentlich nur Therapie. Also wenn ich sage, ich will keine Therapie machen, ich will nicht stationär irgendwo sein, sondern ich will mir selber helfen und ich sehe ein ADHS zu haben und ich möchte daran was ändern, dann sind diese Gruppen unglaublich stark, weil wir uns gegenseitig motivieren können und einfach gegenseitig auch in unserer Kreativität Wege finden können, die für einen Einzelnen helfen, die diese einzelne Person vielleicht nicht so gesehen hätte.
Debby: [00:27:39] Das klingt auf jeden Fall sehr wertvoll. Und auch der Teil, dass man sich selber so akzeptiert, wie man ist, das findet man ja zum Beispiel auch wieder im Kurs vom Selbstwert. Also es gibt einige Kurse, die es wert sind, besucht zu werden.
Chris: [00:27:54] Wenn euch gefällt, was wir hier machen, das sind ja alles Auszüge dieser Podcast. Das ist ein Ausdruck der Orga-Gruppe, der zwei Stunden geht und wir einfach nur solche Tipps und Organisationssysteme zeigen. Das ist natürlich recht schwierig, im Podcast irgendetwas zu zeigen. Wir können ja mal gucken, was wir da vielleicht nochmal irgendwann verbessern können. Das ist jetzt auf jeden Fall unser Start hier. dann könnt ihr uns sehr, sehr gut unterstützen, indem ihr auf spektrum-störung.de geht und dort Mitglied werdet des Vereins. Wir brauchen auf jeden Fall Mitglieder, um mehr Hilfe anbieten zu können, denn unserer Meinung nach gibt es viel zu wenig Hilfe und viel zu viele betroffene Personen.
Debby: [00:28:27] Vielen Dank, Chris.
Chris: [00:28:29] Dankeschön für das Interview dieses Mal und bis zum nächsten Mal.
Debby: [00:28:33] Tschüss. Tschüss.
Chris: [00:28:35] Abonniert gerne diesen Channel und unterstützt uns, wenn ihr möchtet, mit einer Mitgliedschaft bei spektrum-störung.de. Vielen Dank und bis zum nächsten Mal.